Teil 2 - Einsatz von generativer KI in Studium und Lehre

Chancen & Potenziale

Die Integration von generativer KI in Bildungsprozesse ermöglicht eine effiziente Verteilung der Lernaktivitäten. Sie ist kein Ersatz für Lehrende, sondern ein Werkzeug zur Verbesserung des Lernprozesses. KI kann selbstgesteuertes Lernen fördern und entlastet Lehrende von administrativen Aufgaben. Insgesamt schafft KI eine synergetische Verbindung zwischen maschineller Intelligenz und menschlicher Interaktion, um die Bildung zu optimieren und die Studierenden besser auf die moderne Welt vorzubereiten (Nina, 2023).

Die Erstellung einer Gliederung und eines Fragebogens für die empirischen Fragen ist ein wichtiger Schritt in der Forschung. Dabei kann es hilfreich sein, Fragen vorformulieren zu lassen, um einen soliden Ausgangspunkt zu haben. Dies erleichtert die Strukturierung der Untersuchung und sorgt für eine klare Ausrichtung der Forschungsarbeit.

Um die Literaturrecherche zu vereinfachen, können verschiedene KI-Tools eingesetzt werden. Diese bieten die Möglichkeit, relevante wissenschaftliche Arbeiten und Quellen schneller und effizienter zu finden. Der Einsatz solcher KI-Tools kann die Recherchearbeit für Studierende erheblich erleichtern und beschleunigen.

KI kann Lehrende dabei unterstützen, Lerninhalte an die individuellen Bedürfnisse der Lernenden anzupassen. Die Datenanalyse ermöglicht die Erstellung personalisierter Lernpläne, die gezielt auf individuelle Stärken und Schwächen eingehen.

KI kann auch zur Strukturierung des Semesterablaufs, zur Formulierung von Lernzielen oder zur Erstellung von Prüfungsfragen eingesetzt werden.

Mit Hilfe von KI können Vorlesungen, Videos oder Audiodateien in Echtzeit transkribiert und Untertitel generiert werden (Simultanübersetzung). Sie kann auch eingesetzt werden, um die grammatikalische Korrektheit und den Schreibstil von Studierenden in verschiedenen Sprachen zu überprüfen und komplexe Sachverhalte zielgruppengerecht zu reduzieren (besseres Textverständnis durch Stilverbesserung, Paraphrasierung). Weitere Vorteile sind die Erstellung mehrsprachiger Lehrmaterialien, der Sprachaustausch und die Unterstützung von Menschen mit Sprachbehinderungen.

Der Einsatz von KI verändert die zu vermittelnden Kompetenzen und rückt sie stärker in den Fokus. Daher kann die KI einfache Aufgaben der Wissensvermittlung auf den unteren Taxonomiestufen (Kennen, Verstehen) teilweise übernehmen, während sich die Lehrenden stärker auf anspruchsvollere Lernziele auf den höheren Taxonomiestufen konzentrieren, wie z. B. die Bewertung von Informationen oder die Analyse komplexer Probleme.



No comment has been posted yet.